INFRASTRUKTUR
Claudia Fischer | 16.5.2026
Die Schule ist der Ort an dem wir unseren Charakter formen und unsere prägenden Gesellschaftserfahrungen machen, die uns unser weiteres Leben begleiten und meistens nachhaltig prägen - ob wir wollen oder nicht. Und über Generationen sind diese Erfahrungen geprägt von Mobbing bzw Ausgrenzung aus unterschiedlichen Gründen mit unterschiedlichen Folgen.
Mit der Absicht den Schüler:Innen ein Werkzeug für ihr Bedarfe an die Hand zu geben entstand ein facettenreiches Angebot an alle ab 11 Jahre, das wir hier näher vorstellen und aus dem sich gerne bedient werden darf!

1.Miteinander kämpfen – nicht gegeneinander
• Unterschied zwischen Gegeneinander kämpfen und Miteinander kämpfen verstehen
• Respektvolle Regeln im körperlichen Kräftemessen einhalten
• Rücksicht auf Schwächere nehmen
• Mit Gewinnen und Verlieren resilient umgehen
• Körperspannung & Selbstkontrolle trainieren
2. Distanz & Grenzen setzen – starke Stimme und verbale Deeskalation“
lerne:
• eigene körperliche & verbale Grenzen wahrzunehmen
• Distanz bewusst herzustellen (Körpersprache + Stimme)
• mit einer starken, ruhigen Stimme zu sprechen
• Konflikte verbal zu deeskalieren, ohne zu provozieren
• innerlich ruhig und mental stabil zu bleiben
3. Gemeinsam stark – Hilfe holen und helfen
lerne:
• dass Hilfe geben genauso mutig ist wie Hilfe holen
• den Unterschied zwischen helfen und sich einmischen und petzen
• wann man Unterstützung weitergeben muss (Erwachsene holen!)
• dass Helfen das eigene Selbstbewusstsein stärkt
• Helfen aber nicht den Helden spielen
Kontakt: Bodyandmind-akademie.de

„Typisch!? Schubalden im Kopf“
Was sind Vorurteile und wie entstehen sie? Welche Vorurteile habe ich selbst im Kopf und wie schaffe ich es sie als solche zu entlarven? Im Workshop erfahren die SuS wie Vorurteile und Stereotype im Alltag allgegenwärtig sind und wie sie unsere Sicht auf Menschen in unserer Gesellschaft beeinflussen. Sie erarbeiten Handlungsmöglichkeiten, um dagegen vorzugehen und werden für die Folgen von Vorurteilen sensibilisiert.
Ziele des Angebots:
Hier geht´s zur BW Jugendstiftung
Quararo
Vor dem Spiel
Die Gruppe lernt 4 unterschiedliche demokratische Entscheidungsformen kennen und lernt deren Vor- und Nachteile; bzw. wann welche Entscheidungsform Sinn macht und welche Stärken und Schwächen sie aufweist. Dazu werden im Klassenraum Poster aufgehangen, wo die Entscheidungsformen prägnant erklärt und zusammengefasst sind.
Außerdem wird zu Beginn über die demokratischen Tugenden Respekt, Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit aufgeklärt und diese als Grundlage unserer Entscheidungen festgelegt.
Die Gruppendynamik
Jede Aufgabenlösung beginnt mit einem freien Meinungsaustausch, den die Spielleitung beobachtet und unterstützt. Die Spielleitung lenkt entlang der demokratischen Tugenden Respekt, Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit und der beschlossenen Gesprächsregeln den Diskussionsprozess. Wenn die Gruppe zwischen 5 und 10 Vorschläge entwickelt hat (bei großen Gruppen eher weniger als 10), fragt die Spielleitung, welche Entscheidungsform die Gruppe spielen möchte. Die Gruppe entscheidet sich für eine Entscheidungsform und löst die Aufgabe nach deren Regeln. Ab jetzt zählt die Zeit. Jede Entscheidungsform kann nur einmal im Spiel angewendet werden, deshalb stehen in den nachfolgenden Schritten weniger Alternativen zur Verfügung. So muss die Gruppe immer die Möglichkeiten jeder Entscheidungsform im Auge behalten. Ein Wechseln ist nicht mehr möglich.
Ziel des Spiels
Die Gruppe lernt durch eigenes Ausprobieren die Entscheidungsformen kennen und anwenden. Sie begreift die Stärken und Schwächen und kann dies auf den Alltag übertragen.
Hier geht´s zur Quararo-Homepage

Angekommen - angenommen
Es handelt sich hierbei um eine Ausstellung, die im Nachgang digitalisiert wurde. Die Ausstellung besteht aus 3 Teilen (Posterportraits, Kartons, Film) und bringt den Schülerinnen die verschiedenen Aspekte von Flucht und Ankommen näher. Das Ziel der Ausstellung ist es, dass Schülerinnen sowohl mit als auch ohne Führung den Inhalt rezipieren und verstehen können. Sie bietet sich als Ergänzung (oder der Vor- und Nachbereitung) der anderen Module von „Angekommen – angenommen“ an. Eine Reflexion im Anschluss wird allerdings empfohlen.
Aus den Modulen "Pass.Worte" und "Roadshow" entstand ein Fluchtwege Teppich, der die erlebte Fluchtgeschichte einiger Kinder und Jugendliche für andere mittels VR-Brille und Teppich erlebbar macht.
Hier geht´s zur Projektseite von Kubus angekommen - angenommen

Forumtheater - Konflikte kreativ lösen
Im Forumtheater nach Augusto Boal spielen wir kurze Szenen aus dem Alltag nach, in denen es Probleme oder Streit gab, z.B. Ausgrenzung, Ungerechtigkeiten oder Konflikte in der Schule. Die SuS dürfen nicht nur zuschauen, sondern selbst Ideen ausprobieren und in die Szenen eingreifen.
Gemeinsam suchen wir nach Lösungen und überlegen, wie man mutig, fair und respektvoll handeln kann. Ziel des Workshops ist es, die eigene Meinung zu stärken, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam kreative Lösungen zu finden.
Kontakt: theaterimpact@googlemail.com

Die Idee von Self-Care ist, dass mit sich selbst gut klar kommt. Statt innerem Streit, geht man zielorientiert und nett mit sich selbst um. Klingt leicht, ist es aber oft nicht.
Wenn du das Gefühl kennst, mit dir selbst unzufrieden zu sein, mit Stress nicht gut klar zu kommen oder einfach mehr rizz willst, ist der Workshop für dich. Besonders empfehlenswert ist der Workshop auch, wenn man Neurodivergenzen hat (z.B. ADHS oder Autismus).
In dem Workshop zeige ich euch ein paar praktische Tipps, gebe Infos und du kannst konkrete Beispiele mit bringen, wenn du willst. Wir schauen zusammen, was es eigentlich bedeutet selbstbewusst zu sein und wo auch Selbstfürsorge nicht mehr funktioniert.
Kontakt: UlrikeSchlag.de

Keine Ahnung ≠ Keine Zukunft
Kennst Du das Gefühl, dass sich die Zukunft manchmal eher unsicher als spannend anfühlt? Klimawandel, Krieg, Krisen, Leistungsdruck oder Social Media — überall hört man, was alles schwierig wird. Gleichzeitig entsteht oft der Eindruck, man müsste schon früh wissen, „was man später einmal werden will“. In diesem Workshop geht es darum, warum Du noch keinen perfekten Plan brauchst, um Deinen eigenen Weg zu finden. Gemeinsam schauen wir darauf, was Dir Kraft geben kann, welche Stärken vielleicht schon heute in Dir stecken und warum Zukunft mehr Möglichkeiten bereithält, als viele denken. Du wirst erleben, dass Zukunft nicht nur etwas ist, das einfach passiert — sondern etwas, das Du mitgestalten kannst. Ziel ist, dass Du mit mehr Vertrauen in Dich selbst, Deine Ideen und Deine Möglichkeiten nach Hause gehst.
Denn: Die Zukunft gehört nicht den Perfekten — sondern denen, die losgehen.
Über Alina: Seit vielen Jahren arbeite ich mit Menschen in Veränderungsprozessen — im Bildungsbereich, im Coaching und in der persönlichen Entwicklung. Besonders wichtig ist mir, junge Menschen darin zu stärken, an sich selbst zu glauben, ihre Fähigkeiten zu entdecken und ihr Leben nicht von Angst, sondern von eigenen Ideen und Möglichkeiten steuern zu lassen.
Kontaktmöglichkeiten:
E-Mail: info@180gradcoaching.de
Web: 180gradcoaching.de

Ist alles was wir anziehen eine Art von Uniform?
Dieser Frage gehen wir praktisch nach. Nach welchen Kriterien haben wir unsere heutige Kleidung ausgewählt. Was passiert, wenn wir sie untereinander tauschen? Ziehen wir uns zu bestimmten Anlässen anders an und warum?
Beurteilen wir andere so wie wir uns selbst beurteilen vor dem Spiegel? Und nach welchen Kriterien beurteilen wir?
Wie entsteht Inspiration? Wir gehen zusammen auf die Reise.
Kontakt: smuezi@klimaschutzweissachimtal.de
Unser Projektjahr "GeHÖR dazu !?!" ist zu Ende gegangen! Herzlichen Dank an die deutsche Postcode Lo
Geschenk gesucht? Egal ob spontan oder mit Vorlauf, ob zu einem Festtag, Jubiläum, Familienfest, Ehr
Die Hitparaden-Disko vom 15.03. liegt zwar schon wieder eine Weile zurück und bildete den Auftakt zu